Newsletter 2015

dezember 2015

Liebe ZKV-Mitglieder,

Unser Jubiläumsjahr, welches wir gebührend gefeiert haben, konnten wir an der 151. Delegiertenversammlung in Schwarzenburg in einem wunderschönen Rahmen ausklingen lassen. Mir als Präsidentin wird das vergangene ZKV-Jahr, mit dem Höhepunkt, der Jubiläumsfeier in bester Erinnerung bleiben! Ein Jubiläum gibt immer besonderen Anlass in die Vergangenheit, wie auch in die Zukunft zu blicken.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge schreibe ich nun das letzte Editorial für unsere Verbandszeitschrift das „ZKV-Heftli“. Während vielen Jahren war das Heftli die geeignete Form, um über Verbandsgeschehen zu informieren. Nun ist es aber an der Zeit andere Wege zu gehen. Wege, deren Ziel noch nicht eindeutig definiert ist. Aber es heisst ja so schön: „Der Weg ist das Ziel“. Wir wissen alle, dass es nicht einfach ist neue Wege einzuschlagen. Seien dies persönliche, berufliche, vereins- oder verbandstechnische Angelegenheiten – es kommt immer der Zeitpunkt an dem man sich einen Ruck geben muss.
Ich möchte aber noch weiter in die Zukunft blicken. Eine gesunde Basis soll das Ziel von uns allen sein. Dies ist nur durch eine konstruktive Zusammenarbeit zu erreichen. Um unsere Anliegen erfolgreich vertreten zu können, braucht es das Mitwirken von allen. Es darf nicht sein, dass Ärger und Misstrauen zu einer gewissen Sturheit und einer Abwehrhaltung führen. Alle Parteien müssen offen und lösungsorientiert aufeinander zugehen. Wir dürfen eines nicht vergessen: schlussendlich geht es nicht um uns, es geht um unsere Pferde!
Wir durften ein grosses Jubiläum feiern und der Jahreswechsel steht auch schon wieder vor der Tür. Zeit also, inne zu halten und durchzuatmen um gestärkt und motiviert vorwärts gehen zu können. „Die Vergangenheit ist immer ein Teil unserer Zukunft“. Wenn man nicht bereit ist loszulassen, kann dieses Zitat belastend sein. Wenn aber die Vergangenheit einen positiven  Platz in unseren Gedanken hat, ist es befreiend und beflügelnd.
Ich hoffe, dass dieser Gedanke die ZKV-Familie in die Zukunft begleitet. In diesem Sinne sage ich MERCI für die schöne Zeit und wünsche allen eine besinnliche Adventszeit und alles Gute für das kommende Jahr.
Eva Gygax Künzli


Jahresbericht der ZKV-Präsidentin

150 Jahre ZKV. Dieses Jubiläum hat uns das ganze Jahr hindurch begleitet. Für die ZKV-Meisterschaften wurden Jubiläumsplaketten kreiert.  Am 20. Juni durften wir bei optimalen Bedingungen eine wunderschöne Jubiläumsfeier erleben – da durfte natürlich der Jubiläumswein nicht fehlen. Glücklicherweise wurden Fotobücher erstellt, in welchen sensationelle Momente festgehalten sind. Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen unserer Jubiläumsfeier beigetragen haben.
Der 20. Juni, welcher so viel Zeit und Herzblut beanspruchte, kam in grossen Schritten näher. Sie können mir glauben; diese grossen Schritte haben mir oft ein wenig Sorgen bereitet.
Als es aber dann losging, die Vereine in den Paddock einmarschierten und es zu diesem wunderbaren Bild kam, war ich mit Freude und Stolz erfüllt.
Stolz auf die ganze ZKV-Familie und ihre Freunde, die alle ihren Teil zu diesem unvergesslichen Anlass beigetragen haben. Und ich war stolz, dass ich diesen Verband präsidieren darf. Ein Verband, der von 150 Jahren geprägt ist; ein Verband, der die Förderung des Nachwuchses als Leitfaden trägt; ein Verband, der für die Basis kämpft; und vor allem, ein Verband, der das Wohl des Pferdes nicht aus den Augen verlieren will.
Unser Regionalverband hat in den letzten 150 Jahren sehr unterschiedliche Zeiten erlebt. Die zentrale Aufgabe des ZKV hat sich in all den Jahren jedoch nicht verändert.
Es gab aber immer wieder Momente in denen mutiges Vorwärtsgehen angesagt war.
 Mit der Zeit gehen, auf die Bedürfnisse unserer Mitglieder eingehen  und trotzdem das Pferd mit seinen Grundbedürfnissen nicht aus den Augen verlieren, empfinde ich als grosse Herausforderung.
Da das Pferd im Mittelpunkt unserer Interessen steht, wäre es fahrlässig einfach von heute auf morgen alles auf den Kopf stellen zu wollen.
Es braucht aber den Mut, den vorgegebenen Pfad zu verlassen und Schritte in eine Richtung zu machen, von der man noch nicht weiss, ob es eine Sackgasse ist, oder ob am Ende das gewünschte Ziel wartet.
Indem wir eine Fachperson Finanzen anstellen und uns von dem ZKV-Heftli trennen, haben wir zwei solche Schritte gewagt.
Ich bin überzeugt, dass wir die Schritte in die richtige Richtung machen; ob wir aber auf dem direkten Weg, oder allenfalls auf Umwegen an unser Ziel kommen, kann ich heute noch nicht sagen.Ja

Für mich als Präsidentin ist es eine grosse Freude, dass ich mit diesem Vorstand zusammenarbeiten darf. Es ist unglaublich, wie viel Engagement meine Kolleginnen und Kollegen für den ZKV aufbringen! Als ich mich vor einem Jahr noch einmal für das Präsidium gestellt habe, war allen bewusst, dass alle stark gefordert sein werden, da meine Möglichkeiten mich für den ZKV einzusetzen eingeschränkt sind. Diese Unterstützung auch wirklich zu erfahren, ist für mich eine grosse Erleichterung.
Ich danke meinen Vorstandskolleginnen und –kollegen von Herzen für die gute Zusammenarbeit und die enorm grosse Unterstützung, die ich erfahren darf!
Einige Themen müssen immer und immer wieder diskutiert werden, bis wir zu einer Lösung kommen, hinter der alle stehen können. Diese, teils hitzigen, Diskussionen braucht es aber, um die Gewissheit zu haben, dass wir einen Schritt weiter gehen können.

Ebenfalls hitzige Diskussionen führen wir Regionalverbände mit der Geschäftsstelle und dem Vorstand SVPS.
In meinem letzten Jahresbericht habe ich geschrieben, dass unsere Anliegen im Dachverband zu wenig ernst genommen werden und dass wir eine bessere Zusammenarbeit einerseits zwischen den Regionalverbänden aber natürlich auch mit dem SVPS anstreben.
Die Zusammenarbeit unter den Regionalverbänden konnte erfreulicherweise schon etwas verbessert werden.
An der Zusammenarbeit mit dem Dachverband arbeiten wir auch; so finden seit diesem Jahr mindestens zwei Sitzungen mit dem Vorstand, der Geschäftsstelle und den Vertretern aller Regionalverbände statt.
Damit die Zusammenarbeit der Basis auch wirklich dient, muss an der Qualität dieser Sitzungen noch stark gearbeitet werden. Es kann nicht sein, dass wir uns bemühen und dann trotzdem von Oben her überrumpelt werden!
Der österreichische Komponist Anton Buchner hat einmal gesagt: „Wer hohe Türme bauen will, muss lange am Fundament verweilen.“
Ich bin keine Verfechterin des Spitzensports und es ist mir auch klar, dass dieser viel Geld kostet.
Aber wir, die Basis, sind das Fundament. Und wenn das Fundament böckelt, wird es schwierig darauf aufzubauen.
Die Stimmung ist momentan so, dass wenn von Oben her etwas kommt, die Basis mit einer Abwehrhaltung gegenüber dem Feindbild SVPS reagiert.
Dies ist leider eine Tatsache und daran müssen wir unbedingt etwas ändern.
Ich sage bewusst wir, denn in meinen Augen braucht es eine grosse, gesamthafte Veränderung.
Um Schaden und Aufwand in Grenzen zu halten, werden oft nur Flammen gelöscht. Damit sich die Basis aber nicht immer weiter vom Dachverband entfernt, ist es an der Zeit, diese Veränderung anzupacken.

Auch Vereine und Veranstalter müssen sich verändern, um attraktiv zu bleiben.
Es darf aber nicht sein, dass den Veranstaltern immer mehr Steine in den Weg gelegt werden und die kleinen Veranstaltungen keine Überlebenschance haben.
Wenn nur noch die „Grossen“ Turniere durchführen können, kommt es zu Massenabfertigungen und dies schadet unserem Partner, dem Pferd, welches ja stets im Mittelpunkt unserer Interessen stehen sollte.

Wir können nicht alles abdecken, was das Pferd zu seinem Wohlergehen braucht. Ich habe aber den Anspruch, dass da wo wir etwas machen können, wir alles daran setzen, dies zu ermöglichen.

Eva Gygax Künzli


Interviews mit den neuen Vorstandsmitgliedern

 andrea winzenried nl

Frau Winzenried, Sie haben sich entschlossen, sich um die Finanzen des ZKV zu kümmern – was haben Sie für einen Bezug zur „Finanzwelt“?
Ich habe meine Lehre bei der Einwohnergemeinde Jegenstorf absolviert und war schon zu diesem Zeitpunkt ein Zahlenmensch. Im Jahr 2007 habe ich den Diplomlehrgang zur bernisch diplomierten Finanzverwalterin abgeschlossen. Seither arbeitete ich auf verschiedenen Finanzverwaltungen. Seit Oktober 2014 bin ich als Finanzverwalterin bei der Einwohnergemeinde Fraubrunnen tätig.
Nach langem Hin und Her und verschiedenen Gesprächen habe ich mich entschieden, im ZKV-Vorstand mitzuarbeiten. Damit ein Verband oder auch ein Verein bestehen kann, benötigt es immer Freiwillige. Mit der Übernahme des Amtes im ZKV hoffe ich, etwas zum guten Gelingen beizutragen und im Bereich Finanzen meine Erfahrungen einzubringen.

Was haben Sie für einen Bezug zu Pferden?
Mein Grossvater züchtete selber Pferde und so hatte ich die Möglichkeit, in den Reitsport einzusteigen. Ich bin einige Jahr selber Concours geritten und durfte für mich auch schöne Erfolge feiern. Leider hat mich der Mut für den Springsport verlassen und so geniesse ich momentan das Ausreiten. Selber besitze ich ein Pferd: Vineur, welcher erfolgreich durch Reto Schafroth an den Turnieren geritten wird.

Sie sind Präsidentin des KR Hindelbank – wie bringen Sie das alles unter einen Hut?
Das ist eine gute Frage. Manchmal läuft mir schon die Zeit davon und die Tage haben zu wenig Stunden. Aber durch die gute Zusammenarbeit im Vorstand und die Unterstützung im Verein kann ich meine „Ämtli“ gut bewältigen.

Was wünschen Sie sich im Pferdsport? Was wünschen Sie sich von den ZKV-Rösselern?
In den letzten Jahren ist die Rösseler-Welt aus meiner Sicht auseinander gefallen. Gerade an den Concours ist dies spürbar. Jeder geht seinen eigenen Weg und hat kaum noch Zeit, gemütlich und zufrieden die Freundschaften zu pflegen. Ich wünschte mir, dass der Pferdesport wieder zusammenfindet und wir gemeinsam in die gleiche Richtung gehen.
Ebenfalls nicht zu vergessen ist unser stetig treuer Begleiter „das Pferd.“ Dieses sollte immer im Fokus stehen, denn ohne unsere Vierbeiner wäre unser Hobby nur halb so schön.
Ich freue mich auf das neue Amt und die Zusammenarbeit im ZKV-Vorstand.


kurt reinhard nl

Herr Reinhard, Sie sind neuer Chef Springen. Was möchten Sie umsetzen / erreichen?
Ich möchte als erstes einfach das Pflichtenheft des Chefs Springen erfüllen und  umsetzen, mich in den ZKV Vorstand einleben und mich an meine Möglichkeiten herantasten. Ich freue mich auf neue Kontakte und neue Herausforderungen in der Sparte Springen.

Was haben Sie für einen Bezug zu Pferden?
Ich bin auf dem Bauernhof Lutersarni oberhalb von Entlebuch aufgewachsen. Ich hatte schon als kleiner Junge Freude an den Pferden und begann früh mit dem Reiten. Meine Eltern hatten drei Freibergerpferde für die Arbeit, Zucht, zum Fahren und Reiten. 2001 schloss ich meine Lehre als Landwirt mit den Winterschulen ab. Als meine Frau und ich den Betrieb im Jahr 2003 in Pacht nehmen konnten, begannen wir uns immer mehr auf die Pferdehaltung zu spezialisieren. Heute beherbergen wir rund 45-50 Pferde, wovon 12 unsere eigenen sind. Wir bieten Fohlenaufzucht, Ausbildung von Reitern und Pferden, Pension, Kutschenfahrten, Ausritte, Pferdeverkauf aus eigener Zucht.
2009 absolvierte ich die Regionale Springlizenz. Es macht mir viel Freude immer wieder junge Pferde anzureiten und diese an den Springsport zu gewöhnen. Sehr gerne nehme ich regelmässig an Turnieren teil, wo ich bis heute Klassierungen bis 120cm feiern durfte.
2014 schloss ich nach drei Jahren Ausbildung den Vereinstrainer ab. Während diesen drei Jahren konnte ich mein Wissen und Können weiter ausbauen.

Sie sind Fähndrich beim KRV Amt Entlebuch – wie kamen Sie dazu und was gefällt Ihnen daran?
Als das Amt vom Fähndrich frei wurde, wurde ich angefragt, dieses zu übernehmen. Ich liess mich daraufhin von meinem Vorgänger informieren und dachte zu wissen, was auf mich zu kommt. Und so wurde ich dann gewählt. Seither durfte ich an unzähligen Ritten die Fahne präsentieren und den Verein mit den Fahnenwachen vertreten. Aber auch an Beerdigungen den verstorbenen Vereinsmitgliedern die letzte Ehre erweisen gehört in unserem Verein zur Aufgabe des Fändrichs. So lernte ich in meinen Amtsjahren wie nah Freud und Leid sein können. Mir gefällt es, mit anderen Vereinsmitgliedern zusammen etwas zu unternehmen und den Verein mit der Fahne zu vertreten. Auch bei Brauchtümern wie Umritte, Umzüge macht mir die Geselligkeit mit den Kameraden viel Freude.  

Welche Änderungen würden Sie gern im Springsport umsetzen?
Ich möchte alle Sportbegeisterten den Springsport möglichst sportlich ausleben lassen und falls ich die Möglichkeit habe, mich gegen immer mehr Gesetze, welche dies einschränken, wehren.


michele amport nl

Frau Amport, Sie übernehmen das Aktuariat. Was war Ihre Motivation?
Keine einfache Frage für den Einstieg in mein erstes Interview. Ich glaube der grösste Teil war Neugier. Nach der letzten Rayonsitzung habe ich mir mal das Pflichtenheft des Aktuariats angeschaut und war dann eigentlich sofort überzeugt. Ich organisiere sehr gerne, ob im privaten oder eben auch im beruflichen Umfeld und wenn dann die Arbeit noch dem Pferd und dem Pferdesport dient, noch viel lieber. Ich bin sehr gespannt was mich ab dem 1. Januar erwartet und freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den anderen Vorstandsmitgliedern, den Vereinen und Verbänden.

Was haben Sie für einen Bezug zu Pferden?
Ich bin schon ziemlich jung der Faszination Pferd erlegen. Ponys und Pferde begleiten mich seit meinem vierten Lebensjahr. Ich glaube meine Eltern bereuten es sofort, als sie meine Begeisterung nach dem ersten Ponyreiten sahen, von da an gab es nämlich am Wochenende nichts anderes mehr. Mein erstes eigenes Pferd kaufte ich mir vor gut neun Jahren. Mit ihm ritt ich dann meine ersten Springturniere und durfte die Lizenz machen. Heute geniesst er seinen Ruhestand auf der Altersweide, wo ich ihn täglich besuche. In der Zwischenzeit habe ich einen tollen Westfalen-Wallach gefunden. Mit ihm nehme ich an Springturnieren teil, zwischendurch versuchen wir uns auch mal in der Dressur und sonst geniessen wir unser wunderschönes Gelände.

Was fasziniert Sie am Pferdesport?
Hm, da muss ich Sie enttäuschen, diese Frage kann ich Ihnen so nicht beantworten. Es ist nicht der Pferdesport der mich fasziniert, sondern das Pferd. Der Pferdesport ist für mich ein Puzzleteil, das die Faszination Pferd komplett macht. Ich mag fairen Pferdesport, familiäre Turniere und kollegiale Verhältnisse auf den Turnierplätzen.

Sie sind Mitglied im J&S Reitverein Hazienda – klingt abenteuerlich. Was macht diesen Verein aus?
Wir sind klein aber fein. Die meisten unserer Mitglieder haben wie ich die Pferde im Reitstall Hazienda eingestellt, nehmen dort Reitunterricht oder besuchen uns sonst regelmässig. Wir führen jährlich nur zwei bis drei Anlässe durch, dafür nehmen dann meist fast alle teil. Im kommenden Kalenderjahr steht die Förderung von Jugend & Sport im Vordergrund. Wir haben da bereits einige Ideen gesammelt und arbeiten nun an der Umsetzung. Das Schöne an unserem Verein ist, dass sehr viele bereit sind mitzuhelfen und sich einzusetzen um etwas Tolles auf die Beine zu stellen.  


daniel aeschbacher nl

Herr Aeschbacher,  was sind Ihre Ziele als neuer Chef Fahren?
Viele Jahre war ich aktiv in TK und Vorstand der Fahrsportgruppe Bern und Umgebung. Aus Zeitgründen habe ich dort letztes Jahr demissioniert, das Übernehmen einer neuen Funktion lag mir fern…
Einzig die Überzeugung, dass in der sehr überschaubaren Fahrsportszene der Schweiz alle etwas beitragen müssten (!), damit unser Sport auch weiterhin betrieben werden oder sich sogar weiter entwickeln kann, hat mich dazu bewogen, das Amt des Fahrchefs ZKV zu übernehmen.
Es entspricht nicht meiner Art, mich schnellstmöglich mit vielen Änderungen bemerkbar zu machen. Als ZKV-Fahrchef ist der Kontakt zu den Verantwortlichen der Vereine von grosser Bedeutung für ein gutes Zusammenarbeiten. Vieles, beispielsweise die diversen Kurse für alle Stufen, hat sich seit Jahren bewährt und sollte weiter Bestand haben. Handlungsbedarf sehe ich persönlich aber bei der ZKV-Fahrtrophy, die vor noch nicht allzu langer Zeit ins Leben gerufen wurde und sich nun weiterentwickeln müsste. Dies als Startgelegenheit Hindernisfahren für Freizeitfahrer und als Sprungbrett für Junioren und zukünftige Turnierfahrer in hoffentlich noch grösserer Anzahl. Die Förderung der Junioren im Fahrsport erscheint mir ebenso wichtig wie aber auch schwierig, sind doch fast ausschliesslich Junioren mit elterlichem Bezug zum Fahrsport aktiv. Alle Bemühungen zur Gewinnung von Nachwuchsfahrern  sollten unterstützt und auch koordiniert werden.
In meinem neuen Amt werde ich im Rahmen meiner Möglichkeiten offen sein für alle Anliegen, wenn diese im Sinne des Sports und nicht Eigeninteressen sind.  

Was haben Sie für einen Bezug zu Pferden und zum ZKV?
Als Turnierfahrer seit vielen Jahren und als Teilzeit-Fuhrmann der Brauerei Egger in Worb ist das Fahren ein grosser Bestandteil meines Lebens.
Zum ZKV habe ich eine spezielle Beziehung: Nach vielen Jahren freizeitmässigem Fahren an den damals noch verbreiteten freien Prüfungen startete ich erstmals offiziell an einer ZKV-Meisterschaft und gewann dort unerwartet. Dies weckte Lust auf mehr und war der Einstieg in den Fahrsport. Aktuell starte ich einspännig mit meinen beiden KWPN-Wallachen, die im Stall WM in Uettligen bestens versorgt und regelmässig auch geritten werden.

Die Interviews führte Tamara Acklin


Nachruf Adolf Meier-Bucher, Ehrenpräsident ZKV

Am 10. November 2015 durfte ich beim Abschied von Adolf Meier dabei sein. Adolf Meier war Ehrenpräsident vom ZKV. Noch im letzten Jahr war er Gast beim Luegschiessen. Zwar konnte er nicht mehr schiessen, war aber mit seinem Geist voll bei den Schützen. Er interessierte sich für das aktuelle Geschehen und war aktiv bei den Diskussionen dabei. Dieses Jahr hatte er sich entschuldigt, weil er sich nicht in der Lage fühlte, diese Leistung, sprich die Reise, den Empfang und so viele Leute zu treffen, zu bestehen.
Adolf Meier ist am 9.Juni 1926 in Sursee als zweites Kind auf die Welt gekommen. Mit drei Geschwistern wuchs er unter  einem strengen Vater, Schreinermeister Adolf Meier, auf. Er war Dragoner und musste während dem Krieg in den Grenzdienst und trotzdem erlebte die junge Familie eine erfüllte Zeit. Hunger musste niemand leiden. Für die tägliche Milch hatte man eine eigene Kuh im Stall.
Pferde bestimmten von klein auf sein Leben, so wie es ihm sein Vater vorgelebt hatte.  Er blieb sein Leben lang immer ein Dragoner. Wenn er Zeit fand stieg er aufs Pferd und suchte in der Natur die Kraft, die ihn zu dem formte, was er war.
Der verstorbene war ein lieber Ehemann und fürsorglicher Vater, eine starke Persönlichkeit, Patron und Unternehmer und ein stolzer Kavallerist. Er war ein echter Citoyen – ein engagierter Zeitgenosse durch und durch, ein Patriot, auch ein gläubiger Katholik. Durch sein ganzes Leben wehte ein grosser kämpferischer Geist, der ihm zu vielen Erfolgen verhalf, aber auch zu einigen harten Niederlagen.
1945 konnte er aufgrund eines Beinbruchs nicht an die Rekrutierung bei der Kavallerie – er musste sieben Gesuche eingeben, bis er bei der Kavallerie aufgenommen wurde.
Noch eine Spezialität in seinem Leben war, dass er die Kaufmännische Lehre wie die Lehre als Möbelschreiner gleichzeitig machte und beide Prüfungen bestanden hatte.
Adolf bekleidete mit Erfolg einige Ämter, so unter anderen:  
- Vorstand Landumleg-ungs-Genossenschaft N2 (Linienführung)
- Präsident der Kooperationsgemeinde Sursee 1971 bis 1983
- Initiant und Gründerpräsident des Rotary Club Sursee
- Präsident des Zentralschweizerischen Kavallerievereins ZKV
- Präsident der Schweizerischen Kavallerieverbände
Zwischen 1948 (Offiziersschule Leichte und Mechanisierte Truppen Thun/Bern) und 1973 (das letzte Defilee. Abschaffung der Kavallerie) entfaltet sich das aktive Leben eines typischen Engagements zwischen Familie, Beruf, Politik und Militär, wie es für das schweizerische Milizsystem und unsere Demokratie als beispielhaft gelten darf. Zivilgesellschaftliches Engagement im besten Sinn des Wortes.
Wie kann das alles nebeneinander überhaupt gelingen?  Mama – die neue Kraft (colonel est bien accompagné).
1951 heiratete Adolf die Tessinerin Odette Bucher aus Lugano. Sie hielt ihm immer den Rücken frei und mit ihr hatte er auch die drei Kinder Bruno, Marco (der übrigens auch die letzte Rekrutenschule bei der Kavallerie absolvierte) und Daniela.
Die militärische Karriere von Adolf war wie folgt:
Kavallerie UOS Aarau – 1947, OS Mechanisierte und Leichte Truppen Thun/Bern – 1948, Brevetierung zum Leutnant, Hauptmann Kdt Drag Schw 24 – 1955, Major Kdt Drag Abt 3, Oberst Kdt Drag Rgt 1
Den Kampf um die Erhaltung der Kavallerie war eine Aufgabe, die ihm viel Zeit und Herzblut abverlangte und den er dann auch verlor. Letztendlich hatte er den Kampf mit einem Defilee in Avenches abgeschlossen. Nach einer Petition mit rund 430‘000 Unterschriften konnte er fast 1000 Dragoner vom 1. Regiment aufbieten. Obwohl er nicht mehr befugt war, dies zu tun, hatte er nochmals allen seine Stirn gezeigt und fast 1000 folgten ihm.
2012 musste er den Tod von Odette Meier-Bucher hinnehmen, das war ein Schmerz, den er nie wirklich überwunden hatte. Sie hat ihm in allem gefehlt.
Adolf meinte über sich selber: „Von jahrzehntelangen Einsätzen an den verschiedenen Fronten gekennzeichnet, bin ich derzeit auf der Suche nach der ‚Weisheit des Alters’ und übe mich sinngemäss im ‚Loslassen’. Hic transit gloria mundi.

Am Morgen des 3. Novembers hat Adolf Meier nach einem Sturz im eigenen Haus ganz losgelassen. Unser geschätztes Mitglied ist gegangen. Der Oberst ist abgetreten. Er ruhe in Frieden.
Angelo Piffaretti


 

November 2015

Siehe Veranstaltungsberichte.

Oktober 2015

Siehe Veranstaltungsberichte.

September 2015

Siehe Veranstaltungsberichte.

august 2015

Siehe Veranstaltungsberichte.

Juli 2015

Siehe Veranstaltungsberichte.

Juni 2015

R-SM Springen: Anmeldeformular / Ausschreibung.

Mehr siehe Veranstaltungsberichte.

MAI 2015

Am 20. Juni 2015 feiern wir Geburtstag - feiern Sie mit uns! Programm. Zum Online-Anmeldeformular.

Mehr siehe Veranstaltungsberichte.

APRIL 2015

Siehe Veranstaltungsberichte.

März 2015

Siehe Veranstaltungsberichte.

Februar 2015

Siehe Veranstaltungsberichte.

Januar 2015

Siehe Veranstaltungsberichte.

DEzember 2014

Jahresbericht  der Präsidentin 2014

Wenn ich ein Pferd hätte, würde ich in den Sonnenuntergang reiten, wo Träume und Schatten liegen. Zu einem Leben, wo Sorge und Schmerz nicht existieren und wo die Hoffnung und Träume Wirklichkeit werden.

Es ist soweit – der ZKV darf in sein 150. Verbandsjahr starten.
In den letzten 150 Jahren hat sich für den ZKV mit Sicherheit, in verschiedenen Hinsichten, sehr viel verändert; eines ist aber gleich geblieben: Die Tatsache, dass im Zentrum unserer Interessen stets das Pferd steht.

Es ist die Aufgabe des ZKV seine Mitglieder in ihren Tätigkeiten zu unterstützen und zu beraten. Die gesellschaftlichen Veränderungen machen aber den Vereinen das Leben schwer. Immer weniger Leute sind bereit, ihre Zeit für den Verein zu opfern. In unserer schnelllebigen Zeit heisst es immer häufiger „Ich muss noch schnell dies erledigen und noch schnell dorthin fahren“. Wo soll da noch Zeit für Kameradschaft und Vereinsleben bleiben? Leider müssen sich immer wieder Vereine auflösen oder geben den Austritt aus dem ZKV, weil sie zu wenig Mitglieder haben oder diese die Angebote des ZKV nicht nutzen können oder wollen.

Der ZKV Vorstand ist sehr bemüht den Puls der Basis zu spüren und wo möglich auf Bedürfnisse einzugehen.
Mit einem zeitgemässen Auftreten versuchen wir einerseits, dass unsere Mitglieder ihrer Holschuld möglichst einfach und sicher nachgehen können. Andererseits versuchen wir den Aufwand für den Vorstand in Grenzen zu halten. Denn es ist ja bekanntlich nicht einfach, Leute zu finden, die Zeit im Überfluss haben und diese dann noch für den Regionalverband opfern möchten.
Das Auftreten des ZKV Vorstandes hat und wird sich vor allem in den folgenden Bereichen ändern.
Mit der neuen Webseite versuchen wir unseren Mitgliedern Informationen jeglicher Art zur Verfügung zu stellen. Um eine bessere Übersicht zu erhalten, haben wir beispielsweise die Reglemente überarbeitet und vereinheitlicht. Mit dem Newsletter haben wir die Möglichkeit immer aktuell informieren zu können. Wir wollen aber auch persönlich präsent sein. Zu viele unserer Mitglieder kennen den ZKV zu wenig oder gar nicht. Wir fordern unsere Mitglieder stets auf, ihre Anliegen bei uns zu deponieren. Viele interessante Gespräche und Ideen entstehen beispielsweise auf dem Turnierplatz. Damit unsere Mitglieder uns optisch dem ZKV Vorstand zuordnen können, möchten wir in Zukunft ein einheitliches Tenue haben. Daraus erhoffen wir uns, dass vermehrt auf uns zugekommen wird und Anliegen direkt bei uns deponiert werden. Denn wir wollen bei der Basis präsent sein und den Puls fühlen können.
An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen Vorstandskolleginnen und –kollegen bedanken. Sie erbringen alle grosses Engagement für den ZKV. Ich schätze die Zusammenarbeit im Vorstand sehr. Besonders in den letzten Wochen war es für mich eine grosse Erleichterung zu wissen, dass ich mich voll und ganz auf meine Vorstandskolleginnen und – kollegen verlassen kann.

Als Regionalverband ist es unsere Aufgabe, die Interessen der Basis im Dachverband zu vertreten. Aus Sicht aller Regionalverbände sehen wir unsere Anliegen  im SVPS zu wenig vertreten. Deshalb sind wir bemüht innerhalb der Regionalverbände vermehrt miteinander zu arbeiten und so der Basis mehr Gewicht zu geben.

Wer am 11./12. Oktober im NPZ war, weiss was für ein Monsteranlass das ZKV Weekend ist. Ich danke allen von Herzen, die zum Gelingen dieses Anlasses beitragen! Der ZKV Vorstand versucht auch hier den Bedürfnissen der Mitglieder gerecht zu werden. Da wir teils sehr interessante Nennergebnisse hatten, werden wir über die Bücher gehen und wahrscheinlich Anpassungen machen.

150 Jahre ZKV! Grund genug für ein grosses Fest. Weitere Ausführungen zur 150 Jahr Feier folgen unter Traktandum 14. Ich möchte es aber nicht unterlassen, der Arbeitsgruppe, die diesen Anlass organisiert, von Herzen für ihren enorm grossen Einsatz zu danken.

Ein weiterer Punkt, der mir sehr am Herzen liegt, ist die Akzeptanzförderung von Pferd und Rösseler in der Gesellschaft. Leider ist es eine Tatsache, dass das Pferd immer mehr an den Rand verdrängt wird. Ich denke, dass wir als Rösseler – ich sage bewusst Rösseler, denn es spielt keine Rolle, ob wir reiten, fahren oder neben dem Pferd gehen, sehr viel zu dieser Akzeptanz beitragen können. Es ist wichtig, dass wir durch ein anständiges Auftreten der Gesellschaft zeigen und bewusst machen, dass wir im Grundsatz alle dasselbe Interesse haben: das Pferd.
Wir alle haben das Privileg uns mit dem Pferd auseinanderzusetzen. Also muss es doch unser gemeinsames Ziel sein, zu einem Leben wo Sorge und Schmerz nicht existieren und wo die Hoffnung und Träume Wirklichkeit werden, Sorge zu tragen!

Eva Gygax Künzli


November 2014

ZKV-Weekend 2014: tRADition, Medaillen und strahlende gesichter

Die qualifizierten ZKV-Reiter kämpften im NPZ Bern um die Medaillen in verschiedensten Finalprüfungen. Viele Favoriten, aber auch überraschende Sieger durften aufs Treppchen steigen.

Das ZKV-Weekend am zweiten Oktober-Wochenende hat Tradition. Unter dem Jahr werden an den Qualifikationsprüfungen fleissig Punkte gesammelt, um sich für den Final im Nationalen Pferdezentrum Bern zu qualifizieren. 21 Prüfungen aus fünf Disziplinen kamen zur Austragung. Nach einem verregneten Start war Petrus immer besser gestimmt und bescherte den Reitern und Zuschauern sogar Sonnenschein. Der Boden war teilweise nass aber gut reitbar.

Die Letzten werden die Ersten sein...
In den Präsidenten-Cups durften Vorstandsmitglieder aus ZKV-Vereinen zeigen, was sie können - im Viereck im GA 06, wo Anouk-Aimée Bass mit Liolà überzeugte und mit rund zwei Prozent Vorsprung gewann vor Belinda Schreiber mit Rodin. Oder aber im Paddock in den Springprüfungen über fallende und feste Hindernisse, in denen es stets rasant zu und her geht. In der Stufe 1 gab es drei Nullfehlerritte, wobei Diana Buser mit Everest Ishan ihrer Mitkonkurrentin Karin Birrer mit Olisca del Bosco zweieinhalb Sekunden abnahm und Monika Scherrer mit Robin CCK auf den dritten Rang verwies. In der Stufe 2 gewann der Letztstartende Bendicht Röthlisberger mit Scandilla KM in flottem Tempo und makellos vor Christian Jenni mit Chopin v. Brunnen und Petra Braun mit O’Caribo.

Pure Freude im Gymkhana-Final
Der Gymkhana-Parcours im kleinen Paddock war spannend aufgebaut: „Die Posten zum Thema Herbst-Erntedank-Halloween sind super schön und sehr liebevoll bis ins Detail dekoriert“, schwärmte die ZKV-Chefin Freizeitreiten Karin Rohrer. Es galt über eine Holzbrücke oder durch einen mit dunklen Holz-Wildsauen dekorierten – die so manches Pferd zum Schnauben oder Staunen brachten – Mais-Slalom zu reiten. Aber auch typische Gymkhana-Hindernisse wie ein Engnis, ein Stangenfächer auf linke und rechte Hand oder ein kleiner Sprung mit vorgegebener Anhaltezone fehlten nicht. Am grossen gelben Gymnasitkball fanden nicht alle Pferde auf Anhieb Gefallen, denn  sie mussten ihn durch Anschubsen in Bewegung bringen, um den Weg zum nächsten Posten frei zu bekommen. Die Holzkürbisse am Spinnennetz aufhängen oder die mit Plastikkugeln bestückte Leine haltend einmal eine grosse Volte reiten ohne loszulassen wurde sehr gut gemeistert. “Der Knackpunkt aber war das allererste Hindernis, der Stangengrill, der auf den Seiten mit Pingpong-Bällchen versehen war. Die kleinste Berührung lässt sie runter rollen und noch nicht alle Pferde sind am Anfang des Parcours konzentriert genug“, erläuterte Karin Rohrer, die sehr zufrieden war mit dem Verlauf. In Zwei Paare der Pony Stufe 1 erreichten zwei Paare 86 Punkte, wofür Céline Zimmermann mit Amanda weniger Zeit benötigte und sich die Goldmedaille sicherte. Silber ging an Anja Allenbach mit Tschipsi, Bronze an Delia Holzmann mit Shannon. In der Pony Stufe 2 meisterten Corina Masanti und Bisschops Gurka die Herausforderung am besten und gewannen Gold mit sechs Punkten Vorsprung auf Fabienne Schulthess mit Trixi und der Bronzemedaillen-Gewinnerin Claudia Sigel auf El Pueblo del Silencio.

388F3859Pascale Marti/Nevada

In der Pferd Stufe 1 fiel die Entscheidung knapper aus. Pascale Marti mit Nevada durfte dank einem Punkt mehr zuoberst aufs Treppchen steigen. Ihr folgten Noemi Bättig mit Yasirah al Arabiyy und Zoé Bigler mit Ruanda. Zum Abschluss des Gymkhana-Tages gab es eine Überraschung: Monika Achermann und Sokrates holten gleich viele Punkte wie Sarah Kirchhofer mit Caline du Soutrait, benötigten jedoch über 20 Sekunden weniger. Monika Achermann hatte nicht damit gerechnet und war zu Tränen gerührt. Bronze ging an Judith Eng mit Carambuli.

Newcomers in action
Das ZKV-Nachwuchsprogramm trägt Früchte. Die ZKV-Nachwuchsverantwortliche Nicole Rufus und Angelo Piffaretti, der die Jugendlichen im Sommerlager in Bern jeweils begleitet, zeigten sich zufrieden. „Die ersten drei des heutigen Finals waren im Future-Lager mit dabei“, freute sich Nicole Rufus. Der Future-Final wurde in zwei Teilprüfungen ausgetragen, einer Stilprüfung und einer Prüfung nach Wertung A/ZM. Vanessa Bucher ritt Capriccio de Nuit am stilsichersten über den ersten Parcours und führte die Zwischenrangliste an vor Sarah Eugster mit Cheyenne und Neira Heim mit Cisko. Mit nochmals einem zweiten Rang aus der nächsten Prüfung realisierte Sarah Eugster den Sieg in der Gesamtwertung vor Vanessa Bucher und Neira Heim.

388F3962Sarah Eugster / Cheyenne

KRV Lyssbachtal
Mit 72.62% tanzten Corina Wiedmer/Don Boy, Chantal Prétat/Ulan Bator, Jeannine Küffer/Oktavia und Tamara Blunier/Vasall MB TK vom KRV Lyssbachtal unter der Leitung von Ursula Maur zum Quadrillen-Sieg. Rang zwei ging an die Quadrille des RSV Thörigen mit Diana Buser/Everest Ishan, Thomas Bryner/Beach Lover, Susanne Sollberger/Beach Party und Markus Rhyn/Beach Paradise unter der Leitung von Sabine Moser. Trudi Dardel leitete mehrere Quadrillen und klassierte das Team des Dressurclubs Xenos mit Olivia Lanz/Ladana, Lea Melina Kramer/Saphir, Karin Marti/Kenda und Sabine Kramer/Valentin im dritten und die Quadrille des KRV Seeland-Aarberg im vierten Rang. Den lautesten Fanclub mit dabei hatte die reine Männerquadrille des RV Aaretal-Münsingen, die zu „Atemlos“ von Helene Fischer auf den siebten Rang ritten.

Mit Kür & Stechen
Der Final der M-Dressur-Trophy wurde in der M-Kür entschieden. Mit 71.375% überzeugte Barbara Schwenk mit Look at Me die drei Richter am meisten und verwies Stephanie Hartmann mit Darek (70.875%) und Tamara-Lucia Roos mit Horacio B (70.833%) auf die Ehrenplätze. Der Final der R-SM wurde nach absolviertem L18 Programm für die sechs besten im Zwischenklassement im Stechprogramm M22 entschieden. Ueli Liechti führte nach dem L18 die Zwischenrangliste an und holte auch im M22 am meisten Prozentpunkte, was ihm die Goldmedaille einbrachte. Catherine Jacot und GB Santiago waren als Sechste noch stechberechtigt und holten auf – bis zur Silbermedaille. Bronze ging an Fabienne Kropf mit Allegro ma non Troppo.
Der Final R-ZKV wurde im Programm L14 ausgetragen. Stephanie Hartmann siegte mit 69.22% vor Walter Blattmann/Larimar und der ZKV-Sekretärin Eveline Schmutz mit Schwalbencavalier.

Youngsters am Start
Martina Marbach entschied mit Santana den RB1-Final im GA 04 für sich und verwies Nadja Herren/Stardust und Aida Schneider/Lema Dame Blanche auf den Silber- bzw. Bronzerang. Im RB2-Final war bereits im Voraus klar, dass alle Startenden eine Medaille erhalten werden, da nur drei am Final teilnahmen. Rebecca Bernhard und Fraeulein Fine ritten im GA 08 souverän zu Gold vor Annina Lüthi mit Odin und Nicole Schweizer auf French King. „Einige nutzten das Angebot des Programmreitens hier in Bern vor drei Wochen. Eine junge Reiterin reiste sogar aus dem Tessin an und gewann heute eine Medaille“, strahlte die ZKV-Chefin Dressur Marlies Kohler-Frey zufrieden. Bei den Jungen Pferden im JP 04 überzeugte Catherine Jacot mit Silvermoon von Buchmatt und verwies Silvia Schneider mit Rabatz und Monika Willener mit Armageddon auf die Ehrenränge. Melanie Rindlisbacher und Ricino Diamond entschieden die Kategorie Youngster im Programm GA 10 für sich. Silber ging an Mirjam Blunck mit Donna Mira vor, Bronze an Fabienne Kropf auf Fürst Louis.

388F3530Martina Marbach / Santana

Harmonisch zum Green Jump Sieg
Der Green Jump Final wurde im grossen Paddock über fallende und feste Hindernisse ausgetragen. „Ernst Beer baute einen wunderschöner Parcours, der auf kleiner Stufe die CC-Elemente wie Graben, Tiefsprünge und Baumstämme enthielt, also recht anspruchsvoll war, aber zu schönen Ritten führte. Anja Käser konnte mit Landino von Büren mit nur einem Strafpunkt und einem sehr harmonischen Ritt den Final gewinnen“, so Eva Weber, ZKV-Chefin Concours Complet. Zweite wurde Michèle Angela Jenni auf Hoppenhof’s Nadia vor Caroline Oberli auf Calypso. Thomas Bellmont realisierte mit John Lake der schnellere der beiden Blankorunden im Derby über 110cm und verwies Rebekka Salzmann mit Candy S auf den Ehrenrang.

Durch den Töggeliparcours zu Gold
Die ZKV-Fahrer gaben rund ums Dressurviereck ihr Bestes im Töggeliparcours. In der Kategorie Pony blieb Daniela Thomi mit Saendy vom Litzhof als einzige auch im Stechen ohne Fehler, was ihr die Goldmedaille einbrachte. Daniela Affolter und Charly verdienten sich Silber, Kauz Ruben mit seinem Gespann Tyvanka v. T’Baltink und Annetje v.Hackforst gab im Stechen Vollgas und realisierte die Bestzeit, die nach zwei Fehlern jedoch zu Bronze reichte. Bei den Pferden gewann Hans Kurmann mit Lupo nach nur einem Fehler im Stechen. Benjamin Erni fuhr mit Lava zu Silber, Alfred Felder durfte mit Nadal F Bronze entgegennehmen.   

Sieg Fahren Kat.Pferd Hans Kurmann LupoHans Kurmann / Lupo (Fotos: Tamara Acklin; Michael Mayer)

Kombinierte Equipenprüfung stets spannend
Am Sonntagnachmittag steigt jeweils die Spannung nochmals, wenn die Dreierequipen der Kombinierten Vereinsprüfung die 21 festen und fallenden Hindernisse so unter sich aufteilen, dass in möglichst schneller Zeit und ohne Vorkommnisse oder Stangenfehler alle einmal überwunden werden. Zuvor ritten die Equipen zusammen im Dressurviereck das GA 02. Gewertet wird nach Rangpunkten. Mit der Führung aus der Dressur und dem zweiten Rang aus dem Springen ging der Sieg mit lediglich drei Rangpunkten an den KRV Langenthal mit Dominique Stöckli/Valdeur, Madeleine Schneeberger/Come On und Esther Andres/Schwalbenprinz. Mit total sechs Rangpunkten folgte die Equipe des KRV Balsthal-Thal mit Stefan Mägli, Markus Schaad und Thomas Mägli. Dank dem Sieg im Springen landete der RV Solothurn mit Ruth Flury, Adrian Mast und Stefanie Bigler auf dem dritten Schlussrang. „Im letzten Publikationsorgan habe ich über Symbolstatus des ZKV-Weekends geschrieben – durch die sehr gut besetzten Felder in den Vereinsprüfungen hat sich gezeigt, dass das Weekend einen grossen Stellenwert bei den Vereinen hat und das macht mich als Vize des ZKV stolz. Einen solchen Grossanlass kann man aber nicht ohne Helfer durchführen. Dank all denjenigen, die unserem Verband gut gesinnt sind – sei es vom Toiletten-Reiniger bis zum Jurypräsidenten – können unsere Reiter solche Turniere geniessen. Ihnen gehört der Dank aller“ resümierte Bruno Invernizzi, Vizepräsident ZKV und nebst Rolf Krieg als OK-Präsident im Amt, das vergangene ZKV-Weekend und freut sich bereits auf die Austragung im Jubiläumsjahr.

Tamara Acklin


 

Tizzy und Zkv-equipe gewinnen bronze an b3-SM

Am Concours Complet Bern wurde die B3-Schweizermeisterschaft der Regionalverbände ausgetragen. Joëlle Bruni gewann mit Lejre le Fay Gold vor Sabine Taxer mit Calsido und Tiziana Realini mit Sunday SPM. In der Equipenwertung siegte die Mannschaft OKV 1 vor PNW und ZKV 2. Insgesamt wurden acht Prüfungen an drei Tagen ausgetragen.

Die letzten nationalen CC-Prüfungen dieser Saison wurden im Nationalen Pferdezentrum Bern ausgetragen. Die B3-Schweizermeisterschaft der Regionalverbände war das Highlight am Sonntag. 29 Paare plus 18 jugendliche Paare im Junioren-Cup ritten um die Medaillen. Auf der zweieinhalb Kilometer langen Strecke stellten sich der erste Sprung im Wasser und der Absprung im hinteren Teil der Strecke als Pièce de Résistance heraus. Zudem waren die Reiter gefordert, bei einem Tempo von 500m/Min. flüssig zu reiten, um keine Strafpunkte zu kassieren. Die Junge Reiterin Joëlle Bruni beendete die Prüfung mit beiden Pferden auf dem Dressurresultat und gewann den Final des B3-Juniorencups mit Quadum vor ihrem Zweitpferd Lejre le Fay, auf das sie für die B3-Meisterschaft setzte und diese mit 0.6 Punkten Vorsprung für sich entschied. Sechs Sekunden Überzeit im Cross kosteten Sabine Taxer mit Calsido Gold, die sich über Silber freuen durfte vor Tiziana Realini mit Sunday SPM.

B3 SM 142. Sabine Taxer, 1. Joëlle Bruni, 3. Tiziana Realini (Foto: photoprod.ch)

In der Equipenwertung gewann Joëlle Bruni zusammen mit Sophie Schiesser, Michelle Dürst und Carla Brunner vor dem Team aus dem PNW mit Salome Lüdi, Nadine Häfeli, Sandra Leonhardt-Raith und Kurt Hasenfratz. Rang drei ging an die Mannschaft aus dem ZKV mit Tiziana Realini, Stefanie Bigler, Pia Menzi und Esther Andres. Das B3-Open entschied Eveline Bodenmüller mit Waldmann mit grossem Vorsprung für sich. Die Siegerinnen der beiden Abteilungen Kategorie B2 hiessen Isabelle Wilson mit Jelka und Gabriela Gräff mit Game Plan. Die Siege im B1 gingen an Sandra Hämmerli mit Lord of Locksley und Esther Andres mit Laurus Nobilis. Den Final des Badminton Juniorencups auf Stufe B1 entschied Joëlle Bruni mit Albatros für sich.

Nadine Germann


 

bronze ging ins zkv-Gebiet

Dieses Jahr fand die R-Schweizermeisterschaft Dressur im ZKV-Gebiet statt. Gastgeber war der Reitverein Aaretal-Münsingen, der mit dem grosszügigen Allwetterplatz über eine bestens geeignete Infrastruktur verfügte.

Auch das Wetter spielte mit, so dass der bereits am Freitag beginnende Anlass bei wunderschönem Herbstwetter durchgeführt werden konnte. Nur ganz zum Schluss, bei der berittenen Siegerehrung am Sonntagabend, tröpfelte es ein wenig. Dies tat jedoch der guten Stimmung, die während dem ganzen Anlass herrschte, keinen Abbruch. So zeigten sich auch OK-Präsidentin Rebecca Lüthi und die technische Delegierte Lilian Vögeli sehr zufrieden mit dem Verlauf des Turniers. Dank ihres eingespielten Teams fand Rebecca Lüthi sogar Zeit, selbst in den Sattel zu steigen und konnte so am Samstag das L 18, das einige Teilnehmer der Meisterschaft als Probelauf nutzen, gleich vor Nachwuchsreiter Lars Bürgler gewinnen. Gesattelt hatte sie ihren bewährten Odin III. Mit Remember Passion hatte Bürgler zuvor das L 14 knapp vor Stephanie Hartmann mit Lady Gaga gewonnen.

r-sm aBronze für Manfred Durnig mit Amigo (Foto: horsefoto.ch)

Die Meisterschaft ging am Sonntagmorgen mit dem L 18 los. Die Reiter aus der letzen Gruppe belegten am Schluss die vordersten Plätze und machten sich somit zu Medaillenkandidaten. Mit 69,23% konnte Karyn Thetaz auf ihrer eleganten Oldenburger Rappstute Romanze TS die erste Wertungsprüfung mit zehn Punkten Vorsprung vor Christa Urech auf der ebenfalls dunklen Oldenburgerstute Gute Fee gewinnen. Tamara Horisberger totalisierte mit ihrer imposanten CH-Stute Oxyle de Meuyrattes CH nur zwei Punkte weniger als Urech. Gut im Rennen lagen auf Rang vier und fünf auch Manfred Durnig und Evelyne Koller. Zur zweiten Prüfung wurde in umgekehrter Reihenfolge des Zwischenklassements gestartet. Nun musste ein M 22 geritten werden.
Dank einem dynamischen Programm auf der leichtfüssigen Standing Ovation übernahm Alexia Stullein, neunte nach der ersten Prüfung,  die Führung im Meisterschaftsklassement. Patrizia Kopp, Fabienne Bachmann, Laurent Balzaretti, Catherine Jacot und Evelyne Koller konnten alle nicht an ihr vorbeiziehen. Nun waren nur noch die besten vier Paare ausstehend. Manfred Durnig konnte die Qualitäten von Amigo XLVI gut herausarbeiten und zeigte ein gelungenes Programm, das nun ihm die Führung einbrachte. Tamara Horisberger liess sich davon nicht beeindrucken und ritt ebenfalls beherzt und gut. Sie holte zwar im M 22 vier Punkte weniger als Durnig, konnte aber trotzdem neu die Spitze übernehmen. Ein Umspringen von Gute Fee kostete Christa Urech wertvolle Punkte und sie reihte sich hinter Durnig an dritter Position ein. Karyn Thetaz war nun gefordert und die Genferin bewies Nervenstärke. Mit einem harmonischen Programm mit Höhepunkten im Galopp totalisierte sie gleichviele Punkte wie Tamara Horisberger und konnte dadurch mit komfortablem Vorsprung diese Meisterschaft gewinnen. Somit geht der Titel wie in den vergangenen Jahren in die Romandie. Silber holte sich mit Tamara Horisberger ebenfalls eine Reiterin aus dem FER und Manfred Durnig erritt für den ZKV Bronze. Beim Einreiten zur Siegerehrung und während der Nationalhymne kämpfte die neue R-Schweizermeisterin mit den Tränen und konnte anschliessend auf der Ehrenrunde kaum genug kriegen. Sie trabte mit ihrer Romanze TS Runde um Runde und liess sich verdient feiern.

Barbara Scheidegger


 

final-Siege für hirschi, muff, salzmann und gasser

Der diesjährige Concours Langnau hatte nicht nur vier Finale, sondern auch zwei Austragungsorte zu bieten. Der ZKV Spring-Trophy-Final vom Samstag fand im NPZ in Bern statt.

grosse tourPodest Grosse Tour

Wer am Sonntag am Hypona Cupfinal teilnahm, fand in Langnau perfekte Bedingungen vor. Dies war zum einen dem schönen Wetter, zum anderen der Verschiebung des ZKV Trophy Finals vom Samstag nach Bern zu verdanken. Nachdem am Freitagabend Regen einsetzte und den Bodenverhältnissen innert kurzer Zeit zusetzte, hat sich das OK zusammen mit dem ZKV entschieden, die Finalprüfungen vom Samstag nach Bern ins NPZ zu verlegen. Da das NPZ sowieso als Schlechtwettervariante in petto war, beschloss man, nach Bern umzuziehen. So startete der Verein eine Marathonübung und zog mitsamt Festwirtschaft und allem für einen Tag nach Bern und am Sonntag wieder zurück.

mittl tourPodest Mittlere Tour

In Bern siegte dann André Muff mit Uber vor Monica Schläpfer auf Ro and July Jap und Andreas Egli auf Dalia IV CH in der grossen Tour über 125cm. Der Sieg in der Mittleren Tour über 115cm ging an Rebekka Salzmann und Candy S CH vor Benedicht Röthlisberger auf Gara H CH und Matthias Meier auf Quitaga. In der Kleinen Tour über 105cm siegte Myriam Gasser auf Abi’s Chalan vor August Fuchs auf Dafur VDL und Thomas Bellmont auf John Lake.

kleine tourPodest Kleine Tour

Hypona Cup
Am Sonntag in Langnau zeigten die Freiberger in Langnau, was für gutmütige und doch sportliche Pferde sie sind. Mit nur 10 zehn Hundertstel Ssekunden siegte Andrea Hirschi mit Nick X CH vor Lea Hüsler auf Nadin VII CH. Den dritten Rang erritt Eveline Baumann auf Carina XLIX CH. Am meisten Applaus bekam an der Siegerehrung aber wohl Napoleon XXII CH, geritten von einem Junior aus dem Gastgebenden Verein,  Marco Baumgartner. Das Paar erkämpfte sich nicht nur den vierten Platz, sondern demonstrierte auch lymphatisch, wie Pferd und Reiter im Sport eine Einheit bilden können.

Martina Burkhalter

 

Jahresberichte

Jahresbericht springen

ZKV-Springkurse
Die Winterkurse des ZKV sind für viele ZKV Reiterinnen und Reiter bereits Tradition. In erster Linie natürlich, um sich und die Pferde während der Wintermonate fit zu halten, beliebt aber auch, um die Kameradschaft zu pflegen und manchen geselligen Abend zu verbringen. In 18 vollen Kursklassen haben sich die ZKV-Reiterinnen und Reiter von Januar bis März 2014 auf die kommende Saison vorbereitet.

ZKV-Vereinscup
Nach Diskussionen und dem Entscheid gegen die Zusammenlegung einzelner Rayons für die Vereinscup Prüfungen hat in diesem Jahr wieder jedes Rayon seine eigene Vereinscup-Ausscheidung durchgeführt. Die Verantwortlichen der Reitvereine KV Schöftland und Umgebung (Rayon I), KRV Hitzkirchertal (Rayon II), KRV Bolligen (Rayon III) und der PSV Thun (Rayon IV) haben für die Austragung der Ausscheidungsprüfungen gute und faire Bedingungen sichergestellt. In der Finalprüfung vom Sonntag, 7. September 2014 in Root wurden die Finalisten dann erheblich gefordert. Bis zum Schluss konnte keine Nullrunde geschrieben werden. Mit vier Punkten und der schnellsten Zeit konnte der KRV Münchenbuchsee den Vereinscup-Sieg feiern. Auf Rang 2 platzierte sich der KRV Willisau, Rang 3 ging an den RV Kandersteg.

ZKV R-Championat
Die Austragung des R-Championats durften wir dieses Jahr an eine, insbesondere für die Austragung von ZKV Prüfungen, bewährte und bekannte Crew abgeben. Der KRV Oberwiggertal organisierte, einmal mehr, einen tadellosen Anlass und gab dem R-Championat einen würdigen Rahmen. Den obersten Podestplatz und somit eine gute Ausgansposition für die R-SM sicherte sich Katrin Holzer mit ihrer Stute Quibalia. Sie nahm dem Zweitplazierten Jacques Bruneau über eine Sekunde ab. Dritt- platziert wurde Monica Schläpfer mit Ro and July Jap.
Trotz einmaligen Rahmenbedingungen, ansehnlichem Preisgeld und dem Obligatorium für Reiterinnen und Reiter, welche an der R-Schweizermeisterschaft teilnehmen wollten, gingen lediglich 28 Reiterpaare an den Start. Mit 130cm eine sicher anspruchsvolle, aber, so bin ich überzeugt, für viele weitere regionale Paare eine gut zu lösende Aufgabe. Informieren Sie mich bitte, falls Ihnen Gründe für die schwache Teilnahme bekannt sind.
 
R-SM
Unter dem Patronat der FER wurde am 23./24. August 2014 die R-Schweizermeisterschaft in Plaffeien ausgetragen. 53 Reiterpaare, davon 19 Paare für den ZKV, konnten für die Meisterschaft nominiert werden. Nach vielen spannenden Ritten, kämpften am Sonntag sechs punktgleiche Paare um die Bronzemedaille, über welche sich Nicole Bruhin (ZKV) am Schluss freuen durfte. Die Entscheidung um Gold und Silber entschied Jolanda Lörtscher (OKV) mit einer Blankorunde für sich. Jörg Küng (ZKV) musste im Stechparcour leider den ersten Fehler seiner vorsichtigen Stute hinnehmen und klassierte sich auf dem sehr guten 2. Rang. Herzliche Gratulation!

ZKV Spring Trophy
Bereits zum fünften Mal konnten die Finalisten der ZKV Spring Trophy zum Finale eingeladen werden. Bereits zum zweiten Mal unter dem organisierenden Verein Oberemmentalischer Reitverein Langnau. Nachdem am Freitagabend Regen einsetzte und den Bodenverhältnissen innert kurzer Zeit zusetzte, hat sich das OK, zusammen mit dem ZKV, entschieden, die Finalprüfungen vom Samstag nach Bern ins NPZ zu verlegen. So startete der Verein eine Marathonübung und zog mitsamt Festwirtschaft für einen Tag nach Bern.
Dank dem gigantischen Engagement der Vereinsmitglieder und den Mitarbeitenden des NPZ konnte das Finale der kleinen Tour am Samstagmorgen pünktlich und unter idealen Bedingungen gestartet werden.
In der kleinen Tour über 105cm freute sich Myriam Gasser auf Abi’s Chalan vor August Fuchs auf Dafur VDL und Thomas Bellmont auf John Lake über den Sieg. Der Sieg in der mittleren Tour über 115cm ging an Rebekka Salzmann und Candy S CH vor Benedicht Röthlisberger auf Gara H CH und Matthias Meier auf Quitaga. In der grossen Tour über 125cm siegte André Muff mit Uber vor Monica Schläpfer auf Ro and July Jap und Andreas Egli auf Dalia IV CH.
Herzlichen Dank und grosser Applaus an den ORV Langnau, unsere Sponsoren, meine ZKV-Vorstandskollegen und an alle weiteren Heinzelmännchen für die tatkräftige Unterstützung. Wir durften uns alle über einen würdigen und schönen Finalanlass freuen.
Für das kommende Jahr wünsche ich allen ZKV Reiterinnen und Reitern bereits heute viel Erfolg, beste Gesundheit für Reiter und Pferd und viele schöne reiterkameradschaftliche Momente.

Monika Elmer
Chefin Springen

Jahresbericht dressur

Das Jahr 2014 war für mich als neue Verantwortliche Dressur geprägt von vertieften Einblicken in die Sparte. Die Dressur ist ein Gebiet mit vielen Spektren, das umfassend und lebendig ist und bleiben soll.
Traditionell starteten früh diesen Jahres verschiedene Dressurkurse. Wir konnten in Interlaken mit Herrn L. Rageth, in Balm b. Günsberg mit Frau B. Wientzek, in Oftringen mit Herrn HR. Geissmann, in Sursee mit Frau A. Jaermann und in Schönbühl mit Frau L. Trümpi kompetente Instruktoren gewinnen. In Kleingruppen, oder teils im Einzelunterricht, konnten die ReiterInnen von präziser Unterstützung profitieren.
Auch im Jahr 2015 möchten wir diese Art der Weiterbildung anbieten und sind bereits in Gesprächen mit entsprechenden Kursleitern.
Wie üblich starteten Ende April (Büren) die ersten Championats-Prüfungen, die bis Ende August (Gstaad) Startmöglichkeiten zum Punktesammeln boten. Insgesamt 14 Championats-Plätze standen zur Auswahl. Besonders freut mich, mit Gstaad einen neuen Austragungsort begrüssen zu dürfen. Allen Vereinen, die Championats-Prüfungen und natürlich auch Trophy-Prüfungen durchführen, möchte ich ein grosses Kränzlein winden.
Leider wurden von den Veranstaltern 2014 nicht alle möglichen Kategorien gleich oft ausgeschrieben. Wenig wurde vor allem  JP und  RB2 angeboten. Wir haben reagiert und RB1 und RB2 zu der Kat. RB zusammengeführt (2015).
Ebenfalls haben wir seit 2013 das Championats-Jahr vom 1. September bis zum 31. August eingerichtet. So können auch „späte“ Veranstalter entsprechende Prüfungen ausschreiben, die dann bereits Punkte für das kommende Jahr ergeben.
Die M-Trophy hat mit sieben Veranstaltungsorten weiter zugelegt. Es ist eine attraktive Kategorie, sowohl für Reiter wie auch für Zuschauer. Als Höhepunkt ist am ZKV Finale die Musik-Kür für Augen und Ohren ein ganz besonderer Leckerbissen.
An der R- Schweizermeisterschaft waren wir in Münsingen zu Gast. Bei besten Platz- und Wetterbedingungen präsentierten die Reiter aus den vier Regionalverbänden ihre Pferde in den Programmen L18 und M22. Siegerin wurde mit Vorsprung Karyn Thetaz aus Genf vor Tamara Horisberger aus Pontenet. Für den ZKV konnte sich Manfred Durnig aus Lohn-Armansegg mit einem Sieg im M22 die Bronzemedaille sichern. Wir gratulieren und sind stolz auf die eine Medaille.
Der Samstag des ZKV Finalweekends startete sehr nass und liess einige zittern. Die elf Prüfungen der Dressur konnten aber reibungslos durchgeführt werden. Leider waren nicht alle Kategorien gleich ausgelastet.
Erfreulicherweise sind die eher vereinsorientierten Prüfungen meist voll belegt. 20 Quadrillen-Teams präsentierten auf dem Aussenplatz ihre musikalisch unterlegten Darbietungen. Ein farbenfrohes Bild! Die Vereinskombinierten meldeten gar 30 Teams, was die Vielseitigkeit unserer Reiter und Pferde belegt.
Zum Schluss noch ein grosses, herzliches Dankeschön an alle Veranstalter, Sponsoren, Richter, Reiter, Trainer und die unzähligen fleissigen Helfer. Sie alle ermöglichen es, den Dressursport zu präsentieren, zu fördern und zu entwickeln.

Marlies Kohler-Frey
Chefin Dressur

Jahresbericht Freizeitreiten

Der Veranstaltungskalender des letzten Jahres wies viele Freizeitprüfungen auf und die Reiter konnten sich an Gymkhanas, Patrouillenritten, Bodenarbeitsprüfungen und vielem mehr messen. Dies ist nur möglich, wenn sich Veranstalter verdankenswerterweise zur Verfügung stellen und mit viel Arbeit und grossem Engagement einen Reitsport-Event auf die Beine stellen. Umso wichtiger erscheint es mir, dass die ReiterInnen den Veranstaltern wie auch den Funktionären und Helfern gegenüber mit dem gebührenden Anstand begegnen. Positiv aufgefallen ist mir die Akzeptanz gegenüber dem ZKV-Gymkhana-Reglement, gab es doch nur wenig zu beanstanden. Missverständnisse und Fragen können auf dem Turnierplatz immer auftreten und sind nicht vermeidbar aber mit einem sofortigen, klärenden Gespräch meistens lösbar. Es freute mich zu beobachten, wie sich die ReiterInnen um ihr Erscheinungsbild bemühten und mit herausgeputzten Ponys und Pferden an Gymkhanas starteten - Chapeau! Zur Startteilnahme gehört jedoch auch eine korrekte und pünktliche Anmeldung, was immer noch hie und da nicht ganz klappen wollte. Ebenso die Anmeldung zum Finale, welche halt auch etwas Eigeninitiative der ReiterInnen voraussetzt. Wir haben mit der neu gestalteten Website und den Newslettern des ZKV eine informative Plattform, macht also bitte von dieser Informationsquelle Gebrauch.

Startmöglichkeit an acht ZKV-Gymkhanas
Die Saison startete bereits im Dezember des letzten Jahres und verteilt auf die drei Kantone Bern, Luzern und Aargau konnten die ReiterInnen auf den Qualifikationsplätzen Punkte für das begehrte Finale am ZKV-Weekend sammeln. Einige Veranstalter nahmen nebst den ZKV-Gymkhanas auch Prüfungen für Freibergerpferde oder Ponys ins Programm. Und auch kombinierte Prüfungen mit Hunde-Agility, Springreitern und Paargymkhana oder ein Gymkhana-Knockout sorgten für Abwechslung und Spannung auf den Turnierplätzen.

ZKV-Weekend als krönender Abschluss
Obwohl es am Morgen noch aus wie Kübeln goss, präparierten Brigitte und Hanspeter Binggeli einen aufwendigen und anspruchsvollen Parcours, der sich als finalwürdig erwies und die ReiterInnen vor Herausforderungen stellte. Unvergesslich waren die verdutzten Blicke mancher Ponys, wenn sie die schwarzen Deko-Wildschweine im Parcours entdeckten oder den Elan, den manche Vierbeiner entwickelten, um den grossen gelben Ball durch die Stangen zu manövrieren. Der kleine Paddock im NPZ, quasi zwischen den Dressur- und Springprüfungen angesiedelt, zog auch einige Zuschauer an, welche einen schönen Gymkhana-Ritt gerne mit einem Applaus quittierten. Das Finale der ZKV-Gymkhanas findet eingebettet am Weekend mit all den hochkarätigen Prüfungen einen würdigen Rahmen, den die ReiterInnen zu schätzen wissen. Die Akzeptanz dieser Freizeit-Prüfungen ist gestiegen und sie haben sich als ernst zu nehmende Disziplin etabliert, ohne dass der Spass daran in den Hintergrund gerät.

Gemeinsames Training zeigt Früchte
Auch wenn drei von vier Kurse für die FreizeitreiterInnen Gymkhana zum Thema hatten, so waren doch alle sehr unterschiedlich aufgebaut. Ob an einem halben Tag oder gar über mehrere Wochen verteilt konnten die TeilnehmerInnen in allen Rayons von fachkundigen Trainern profitieren, die mit interessanten Hindernissen für Aha-Erlebnisse an den Kursen sorgten. Auch im Bodenarbeits-Kurs konnten Erfahrungen und neue Ideen gesammelt werden.

Neue Funktionäre ausgebildet
Im Oktober 2013 fand ein Grundkurs für Gymkhana-Funktionäre statt, zu welchem nun ein Jahr später die entsprechende Prüfung lanciert wurde. Auch eine Weiterbildung für die Funktionäre konnte durchgeführt werden und der ZKV verfügt über eine stattliche Anzahl motivierter Gymkhana-Funktionäre. Die angenehme Zusammenarbeit mit dem PNW konnte fortgesetzt werden und auch die Wertschätzung seitens SPVS ist erfreulich.

Karin Rohrer
Chefin Freizeitreiten

Jahresbericht Fahren

Jedes Jahr, wenn ich mich daran mache, den Jahresrückblick zu schreiben, werden Erinnerungen wach. Ganz viele schöne Momente, mit motivierten ZKV Fahrern und ihren Pferden, aber natürlich auch die weniger schönen Momente, die es doch leider zwischendurch gibt. Über die unerfreulichen Sachen sollte man nachdenken, um zu erkennen, ob man vielleicht etwas ändern könnte, um die Situation zu verbessern. Aber lieber schaue ich auf die schönen Momente des vergangenen ZKV Fahrerjahres zurück!
Auch dieses Jahr führten die Fahrvereine viele ZKV Fahrkurse durch. Ob jung oder alt, Anfänger oder Routinier, jeder konnte sich weiterbilden. Erfreulich ist auch, dass vermehrt Junge Fahrer sich für unseren Sport interessieren. Durch den Anstoss von Werner Ulrich wurden die jungen Nachwuchsfahrer vermehrt gefördert.
Für die ZKV Fahrertrophy wurden auch dieses Jahr verschiedene „Quali-Plätze“ ausgeschrieben, die durchaus gut besucht wurden. Leider war das Nennergebniss für das Trophy-Finale am ZKV Weekend in Bern etwas ernüchternd. Trotzdem konnten wir bei schönstem Herbstwetter ein tolles Finale erleben. Die Fahrer, zusammen mit ihren Ponys und Pferden, zeigten ihren Spass am Fahrsport.
Die ZKV Fahrmeisterschaft wurde vom Fahrverein Bern und Umgebung im NPZ organisiert. Mit viel Herzblut und Einsatz der Vereinsmitglieder konnte wiederum ein hervorragendes Turnier organisiert werden! Herzliche Gratulation an alle Medaillengewinner. Auch die ZKV Fahrquadrille begeisterte mit ihrem Auftritt! Ihre Auftritte sind im ganzen ZKV Gebiet gerne gesehen. Vielen Dank an Werner Schneider und Paul Heiniger, die mit viel Engagement die Fahrer trainieren und betreuen.
Aber auch Sportlich können wir auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Die Schweizermeisterschaft wurde im ZKV Gebiet ausgetragen. Der Mooshof in Zauggenriet bot den Teilnehmern und Zuschauern einen perfekten Rahmen für den Höhepunkt im Schweizer Fahrsport-Kalender! Hier zeigten junge, talentierte Fahrer den Routiniers, dass in Zukunft mit ihnen zu rechnen ist. Ich gratuliere allen Medaillengewinnern zu ihrem Erfolg!
Ich wünsche nun allen eine gute Winterpause und hoffe, euch nächstes Jahr wieder mit voller Freude für den Fahrsport an den verschiedenen Anlässen zu treffen.

Daniela Häuptle
Chefin Fahren

Jahresbericht Nachwuchs

Zu meiner Freude konnten auch dieses Jahr wieder zahlreiche junge PferdesportlerInnen von der Nachwuchsförderung des ZKV profitieren. Im Future-Programm wurden 74 Jugendliche aus der Region mit Trainingseinheiten, Theorieunterricht, Mentaltraining und Sport begleitet.

Spartenspezifische Trainings
Im NPZ Bern, in Balsthal und in Rothenburg starteten schon im Januar die ersten Springkurse. Martin Habegger und Fränzi Scheuber trainierten dort insgesamt 52 junge Talente.
Einmal monatlich trafen die neun DressurreiterInnen im NPZ Bern ein, um von Urs Schelker in ihrer Disziplin gefördert zu werden. Zwei von drei Kaderreiterinnen besuchten Dressurstunden bei Felix Graf und  Christian Pläge. Peter Hasenböhler und Dieter Bigler brachten den begeisterten CC-ReiterInnen den vielseitigen Sport mit grosser Fachkompetenz näher. Anfangs Jahr wurden Indoor-Trainings in der grossen IENA-Halle in Avenches durchgeführt. Danach wurde auf verschiedenen Militaryplätzen geübt. In Aarau unterrichtete auch mal der ZKV Derbygewinner von 2013 und 2014, Thomas Bellmont. Auch die drei Vierkämpferinnen kamen nicht zu kurz. Sie konnten an drei Tagestrainings bei Karin Rutschi vom Dressur- und Springtraining profitieren und wurden bei Rico Stalder im Sport gepuscht.

Trainingsweekend
Bei wunderschönem Wetter kamen im Mai aus allen Disziplinen die jungen Leute nach Avenches, um dort auf der einmaligen Anlage spartenübergreifend zu trainieren.
Die gute Atmosphäre und das Einfühlungsvermögen der Trainer lies manch einen über sich hinauswachsen. Bravo!

Sommerlager
Im Juli fand wieder das beliebte, exklusive Trainingslager statt. Dafür durften wir die wunderschöne Anlage des NPZ Bern nutzen. Mit unterhaltsamen Tagesprogrammen, Trainings, Sport, Demonstrationen und Ausflügen vergingen die fünf Tage wie im Flug. Die Dressur-, Spring- und CC-Reiter wurden in dieser Woche von sehr engagierten Instruktoren begleitet, die mit viel Herzblut und grosser Kompetenz zum guten Gelingen beigetragen haben. Vielen lieben Dank allen!

Weekend als Lagerersatz
Die Jugendlichen, welche nicht am Lager teilnehmen konnten, wurden im Herbst noch zu einem Trainingsweekend nach Avenches eingeladen. Sieben Future-ReiterInnen nahmen dieses Angebot war und genossen die zwei Tage in vollen Zügen, inklusive Muskelkater.

Vorbereitung Future Cup Final
Dank guten Bodenverhältnissen konnten die TeilnehmerInnen dieses Jahr im NPZ auf dem Graspaddock reiten. Stefan Rufus führte ein Springtraining als Vorbereitung für das Finale durch, welches auch auf diesem Platz ausgetragen wurde. Zur Freude der ZKV Nachwuchsförderung waren die ersten drei Gewinner ZKV Future-Reiterinnen! Herzliche Gratulation!

Selektionsprüfungen

Die Sichtungen der Regional- und Nationalkaderkandidaten sind bereits vorbei. Am ersten Novemberwochenende findet im NPZ Bern noch das Vorreiten der Förderstufe 1 statt. nd schon kann das neue Jahr 2015 in Angriff genommen werden!

Allen jungen Menschen, deren Eltern und Helfern möchte ich herzlich danken. Es war ein tolles, erlebnisreiches Jahr mit vielen unvergesslichen Momenten. Ich wünsche eine ruhige, erholsame Winterzeit und freue mich, euch im 2015 wieder begrüssen zu dürfen!

Nicole Rufus
Chefin Nachwuchs

Jahresbericht Concours Complet

CC- und Dressur-Abend
Das ZKV-CC-Jahr hat wie immer mit dem CC- und Dressur-Abend im Januar begonnen. An diesem Anlass werden traditionellerweise die Preise von der CC-Trophy und von der M-Dressurtrophy vergeben. Vielen Dank an Madeleine und Ueli Tschanz, die dem ZKV-CC treu sind und die Preise unserer Trophy sponsern. In einer spannenden Stunde hat Ursula Liechti uns über Mentales Training allgemein und auch speziell für den Reitsport informiert.

Silbertest im IENA
Am 1. Juni fand im IENA in Avenches unter der fachkundigen Leitung von Peter Christen endlich die Silbertest-Prüfung statt. Der Geländeparcours war anspruchsvoll und beinhaltete alle typischen Geländehindernisse, inklusive dem Wasser. Neun KandidatInnen, darunter auch angehende Vereinstrainerinnen, konnten ihr Diplom vom A-Richter Ernst Voegeli entgegen nehmen und es freut mich besonders, dass ich in der vergangenen Saison schon das eine oder andere Gesicht an einem CC-Turnier wiedergesehen habe.

Vielseitige Geländeausbildung im Trend
Die Teilnehmerzahlen der Tagestrainings deuten darauf hin, dass es den ZKV-ReiterInnen wichtig ist, ihr Pferd auch über Geländehindernisse auszubilden. Insbesondere die Schnupperkurse werden sehr oft von TeilnehmerInnen besucht, die nie CC reiten werden, aber denen es wichtig ist, sich und ihr Pferd vielseitig und seriös auszubilden und vor allem Spass und Sicherheit beim Reiten zu haben. Mich freut es, dass dieses Angebot des ZKV Anklang findet.
Für die aktiven CC-Paare gab es zusätzlich zu den Tagestrainings auch in diesem Jahr die Trainingsteams von Dieter Bigler und Peter Christen, die schon längst Tradition haben.

Weniger CC-Veranstaltungen wegen Helfermangel
Aufgrund von Helfermangel führte das NPZ erstmals kein Pfingst-CC mehr durch. Diesen Entscheid bedaure ich sehr und ich wünsche mir, dass jede Reiterin und jeder Reiter die Veranstalter unterstützt. Nicht nur mit Nenngeldern, sondern vielmehr durch die tatkräftige Mithilfe rund um eine CC-Veranstaltung.
Im ZKV-Gebiet fanden in Eiken, Deisswil und Bern NPZ drei wunderschöne CCs statt. An dieser Stelle möchte ich allen Veranstaltern, Offiziellen und Sponsoren herzlich danken, die auch dieses Jahr den Aufwand nicht gescheut haben den CC-Sport zu ermöglichen.

ZKV Green Jump und Hunterprüfungen
Die ZKV Green Jump-Prüfungen haben in der vierten Saison die gröbsten Kinderkrankheiten überwunden und laufen gut. Es gibt jedes Jahr mehr Veranstalter und bei den ReiterInnen sind die Prüfungen sehr beliebt. Am Finale am ZKV-Weekend konnten wir schöne Ritte über einen wunderbaren Green Jump–Parcours von Ernst Beer verfolgen.
Die neuartigen Hunterprüfungen wurden erst an sechs Veranstaltungen durchgeführt. Die ReiterInnen sind motiviert und es würde mich sehr freuen, 2015 weitere Veranstalter von Hunterprüfungen begrüssen zu dürfen.

Die CC-Outdoor-Saison ist zu Ende. Ich wünsche allen eine ruhige und erholsame Winterzeit und zum Jahresbeginn einen guten Trainingsaufbau für die neue Saison 2015.

Eva Weber
Chefin CC

Jahresbericht Pferd und umwelt

Mit grosser Genugtuung durfte ich diesen Frühling darüber berichten, dass die einzigartige Mobilisation der Pferdewelt Schweiz und die Zusammenarbeit der verschiedenen Reitverbände und Pferdeinteressen-Gemeinschaften dazu führten, dass die Bestimmungen zur Pferdehaltung in der Landwirtschaftszone - wie im Gesetz vorgesehen - auch tatsächlich „etwas“ gelockert wurden. Das politische Engagement darf aber nun nicht still stehen, denn es gilt sich bei den Ausführungsbestimmungen auf Kantonsebene einzubringen. Gleichzeitig ist unser Engagement in unserer nächsten Umgebung gefordert, damit das jeweilige bestehende Reitgebiet erhalten werden kann. Dazu gehört, sich in der Nachbarschaft umzuhören, Verständnis für Bauern oder Quartierbewohner, Hundehalter oder Velofahrer, etc. aufzubringen und Vorschläge zu machen, damit die vielen verschiedenen Interessen unter einen Hut zu bringen sind. Deshalb haben mich auch in diesem Jahr diverse Fragen rund um den Pferdemist auf Strassen oder Reitverbote beschäftigt.
Gerne erinnere ich daran, dass bei mir die beliebten Reitwegtafeln (“Hufeisenkleber“) bezogen werden können, wie auch der überarbeitete Reitercodex für das Reiten und Fahren im Gelände. Das Verhalten als Reiter im Gelände – vielleicht einmal ein Thema an einer Vereinsversammlung?
Mein Dank gilt wieder einmal all denjenigen, die mit ihrem Einsatz dafür sorgen, dass das genussvolle Ausreiten und Fahren im Gelände (noch) möglich ist und ich schliesse mit dem ZKV-Motto „Wir reiten rücksichtsvoll“.

Sabine von Steiger
Chefin Pferd & Umwelt

Jahresbericht Ausbildung

Auf der neuen Webseite des SVPS wird die Ausbildung zum J+S Leiter B / Vereinstrainer wie folgt umschrieben: „Möchten Sie in Ihrem Verein Kurse geben oder Jugendlichen in J+S Kurse das Reiten näher bringen? Fehlt Ihnen jedoch die richtige Ausbildung dazu? Dann ist der J+S Leiter B / Vereinstrainer SVPS genau die richtige Ausbildung für Sie!“
Nebst dem Interesse, in einem Verein oder einem Betrieb in der Ausbildung tätig zu sein, müssen für die Anmeldung zum VT-Lehrgang zusätzlich folgende Bedingungen erfüllt sein: Mindestens 17 Jahre alt, Inhaber der Spring- oder Dressurlizenz.
Nebst den reiterlichen Voraussetzungen bringen für das Unterrichten und die Akzeptanz im Verein eine gewisse Lebens- und Berufserfahrung wesentliche Vorteile.
Die Ausbildung bis zum Leiter B/Vereinstrainer umfasst drei Jahre.
1. Jahr : 6 Tage Vereinstrainerausbildung (Grundkurs)
2. Jahr: 6 Tage J+S Leiterkurs, mit Abschlussprüfung zum J+S Leiter Pferdesport.
3. Jahr: 6 Tage J+S Leiterkurs B mit Abschluss als J+S Leiter B/Vereinstrainer.
Für den Abschluss als Leiter B/ Vereinstrainer muss gemäss den Weisungen von J+S zusätzlich mindestens eines von 4 Modulen (Springreiten/Parcoursbau; Geländereiten; Dressurreiten; Bodenarbeit/Longieren) besucht werden. Ab 2015 werden in der Abschlussprüfung die Inhalte der Module ebenfalls überprüft. Deshalb wird empfohlen, sofern keine Spezialkenntnisse vorhanden sind, mehrere Module zu besuchen.
Im zweiten Ausbildungsjahr findet die „J+S Heimprüfung“ statt. Diese kann von den KandidatInnen auf der Anlage des Vereins oder auf einem Reitbetrieb durchgeführt werden. Wer im Herbstkurs des 2. Ausbildungsjahres zusätzlich die J+S-Theorieprüfung erfolgreich absolviert, die Anforderungen im Erteilen des Reitunterrichts erfüllt und im Goldtest die geforderte Punktzahl erreicht, wird J+S Leiter Pferdesport. Der J+S Leiter Pferdesport ist berechtigt, J+S-Kurse mit Jugendlichen im Alter von 10-20 Jahren durchzuführen. Die Vereinstrainerausbildung kann nach dem dritten Ausbildungsjahr abgeschlossen werden. Im Gegensatz zum J+S Leiter Pferdesport ist der J+S-Leiter B/Vereinstrainer nach dem Besuch eines vom SVPS organisierten Brevetrichter B-Instruktorenkurses befugt, den ganzen Ausbildungsstoff „Brevet“ zu unterrichten, sowie an den Brevetprüfungen und Silbertests CC als Richter B tätig zu sein.

J+S Module (Spezialkurse)
Die bereits erwähnten J+S Module waren erstmals offen für alle Personen der VT-Ausbildung. Zusätzlich konnten Vereinstrainer in diesen Kursen ihre WK-Pflicht erfüllen. Der Austausch von Personen in Ausbildung mit erfahrenen Vereinstrainern ist wertvoll. Die grössere Anzahl Kursteilnehmer sowie die verschiedenen Voraussetzungen machen allerdings das Organisieren aufwändiger und anspruchsvoller.

Vereinstrainer-, J+S-Kurstage
Im Mai haben 10 Frauen im NPZ ihre ersten Kurstage absolviert. Von ursprünglich 15 Kandidaten aus dem Lehrgang 2013 haben 10 Kandidatinnen das 2. Kursjahr vollumfänglich besucht und die Hälfte von ihnen hat alle Teilprüfungen im 1. Versuch bestanden. Die Abschlussklasse Leiter B/Vereinstrainer war klein. Aus beruflichen, privaten oder gesundheitlichen Gründen haben 5 Personen die Ausbildung unterbrochen oder abgebrochen. 4 Frauen und ein Mann sind schlussendlich zur Abschlussprüfung angetreten.

Vereinstrainer-WK
Am 25. und 26. Oktober fand in Bern der offizielle VT-WK statt. „Springreiten, Ideen fürs Wintertraining“ wurde von 16 TeilnehmerInnen besucht. Einmal mehr verstand es Hansjörg Frey sehr gut, auf das individuelle Können und die Bedürfnisse der einzelnen Teilnehmern einzugehen.

Ich danke dem J+S/VT-Instruktorenteam für das engagierte Unterrichten in den J+S- und VT-Lehrgängen, Heidi Notz, Fachleiterin J+S-Pferdesport, und Markus Niklaus von der Geschäftsstelle des SVPS für die gute Zusammenarbeit.

Robert Portmann
Chef Ausbildung

Jahresbericht Luegschiessen

Dieses Jahr durfte ich am 80. Kavallerie-Luegschiessen zum zweiten Mal als Lueg Obmann das Luegschiessen durchführen. Ein gutes Team unterstützte mich am 30. Aug. 2014, natürlich ebenso auch in den Vorbereitungen. Dieses Jahr war nun das Team komplett, das heisst für die Charge Sekretariat konnte ich Irene Keller gewinnen. Sie übernahm das Amt von Marlis Leiser, die aus gesundheitlichen Gründen demissionierte. Der scheidende Verkehrschef Jakob Duppenthaler konnte durch Andreas Lüthi ersetzt werden. Er genoss eine gute Amtseinführung.
Nach dem Luegschiessen heisst auch wieder vor dem Luegschiessen. So hatten wir nach dem Schiessen 2013 eine konstruktive Sitzung. An dieser wurden Engpässe sowie auch gute Erfahrungen ausgetauscht und besprochen, welche wir auch im Laufe des Jahres umgesetzt haben. Die Schlusssitzung für das 80. Luegschiessen ist bereits durchgeführt und wir haben wiederum kleine Anpassungen ins Auge gefasst, die wir realisieren wollen.
Besondere Freude bereitete mir unsere Festrednerin bei der Lueg-Feier, unsere Präsidentin Eva Gygax Künzli, ebenso die ausführlichen Worte von Jörg Moser, Landgasthof Lueg-Besitzer. Dieser drückte in seiner Rede seine Freude über den geschichtsträchtigen Anlass aus und will ihn künftig mit einem Sponsorenclub unterstützen.
Jörg Moser hatte auch den Wanderpreis, ein neues Lueg-Rössli, gestiftet. Dank seiner grosszügigen Unterstützung durfte jeder Teilnehmer ein kleines Präsent mit nach Hause nehmen. Zur Erinnerung an das 80. Luegschiessen haben wir einen wundervollen Schlüsselanhänger entworfen und verwirklicht. Für den Betrag von CHF 10.00 kann er jederzeit auch noch bestellt werden. An der Delegiertenversammlung vom 29. November 14 kann er auch noch gekauft werden. Der Schlüsselanhänger eignet sich ganz toll als kleine Aufmerksamkeit zu Weihnachten oder als kleines Dankeschön an einen lieben Menschen. Der Verkaufserlös soll das Luegschiessen unterstützen und das jährliche Minus abfedern. Nach dem Motto „jeder Rappen zählt“ wollen wir so das Bestehen dieses traditionellen Anlasses erhalten. Der langjährige Einsatz zum Schiessen soll auch in Zukunft nicht erhöht werden. Deshalb sind die Einnahmen aus dem Merchandise sehr wichtig und willkommen. Über die vielfältigen Sponsoring-Möglichkeiten unterrichte ich gerne persönlich.
Heuer waren 66 Gruppen, also 676 Schützen, davon 16 Einzelschützen, die das Programm mit 18 Schüssen, wobei 6 Schüsse in einer Dragoner Minute zu schiessen (Sturmgewehre in 20 Sek., Karabiner in 40 Sek.), absolvierten. Das herrliche Wetter führte zu überdurchschnittlich guten Resultaten. Leider mussten wir einige Kränze nachbestellen und nachliefern. Dafür entschuldige ich mich herzlich. Im Festzelt umrahmt mit den schönen Klängen der MG Rinderbach wurde wiederum die köstliche Berner Platte zum Mittag serviert. In diesem Zusammenhang möchte ich dem Gastgeber-Team auf der Lueg für das gute Essen und den adäquaten Service danken.
Bis die Auswertung aller Schützen durchgeführt und auf Papier gedruckt ist, dauert es eine Weile. Zeit für einen Jass oder einfach um sich auszutauschen. Viele der Teilnehmer sehen sich „nur“ einmal im Jahr, eben auf der Lueg. Und da gibt es schon das eine und andere zu erzählen. Es werden alte Geschichten vom Militär besprochen, oder man spricht über Pferde. Oft ist es auch ein einfaches Zuwinken –  eine Geste, die aufzeigt ‘schön dass es dich gibt‘, die dem anderen ein Lächeln auf das Gesicht zaubert. Ein Handeln, das in der heutigen, hektischen Zeit nicht mehr selbstverständlich ist.
Die Lueg Standarte wurde in diesem Jahr von der  Gruppe des Reitvereins  Aaretal  gewonnen, mit 1806 von möglichen 1980 Punkten. Im zweiten Rang ist Uettligen I mit 1793, gefolgt von den Pferdefreunde Sumiswald mit 1728 Punkten. Bester Einzelschütze und Gewinner des Lueg-Rösslis (Wanderpreis) wurde mit 191 von möglichen 198 Punkten: Four Jakob Zwygart, Jahrgang 1947, Uettligen I, gefolgt von Roland Roth, Jahrgang 1987, Gast Wyssacher mit 190 Punkten und Kunz Werner, Jahrgang 1944, Aaeretal 190 Punkte. Der älteste Schütze war erneut Walter Weiss, Jahrgang 1926 vom Reitverein Niedersimmental aus  Latterbach von der Bonzegg. (Die komplette Rangliste kann unter www.zkv.ch / Luegschiessen nachgelesen werden)
Das Wetterglück stand 2014 auf unserer Seite. Der azurblaue Himmel mit der goldgelben Sonne lud jeden ein, die herrliche Aussicht vom Lueg-Denkmal her zu geniessen. Die Lueg-Feier beim Denkmal mit der traditionellen Kranzniederlegung war ein ergreifendes Ereignis. Nach der Feier erfolgt die Übergabe der Scheiben an die Schützen, die diese überall ausbreiten, so dass man denkt, die weissen Cumuluswolken wären herab gestiegen.
Ich hoffe, dass ich mit meinen Ausführungen einige Mitglieder für das nächste  Luegschiessen begeistern konnte. Zum Mitmachen braucht es eine Armeewaffe, also ein Karabiner oder ein Sturmgewehr 57 oder 90. Wichtig ist natürlich, dass man an dieser Waffe ausgebildet wurde, sei es durch einen Kurs oder durch einen Schützenmeister. Jeder kann sich auf der Lueg beim Schiessbüro als Einzelschütze anmelden. Bestehen noch Zweifel? Meldet Euch bei mir, ich stehe gerne alle offenen Fragen zur Verfügung. Ich schaue auch gerne bei eurem Verein vorbei, um euch genau zu informieren.
Ein herzliches Dankeschön möchte ich all den zahlreichen Helfern aussprechen – ohne sie wäre ein solcher Anlass nicht möglich. Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei den Mitgliedern der Schiesskommission, auf deren Mithilfe ich bei der Organisation des Luegschiessen stets zählen konnte.
Ich freue mich, möglichst viele Mitglieder des ZKV nächstes Jahr, am letzten Samstag, 29. August 2015, zum 81. Kavallerie-Luegschiessen begrüssen zu dürfen. Wie alle inzwischen wissen, sind nicht nur Schützen auf der Lueg willkommen. Denkt daran bei der Planung für ein Treffen (Bsp.: Ehemalige aus dem Militär) auf der Lueg, bei der Lueg-Kommission Bankettkarten zu bestellen. Für weitere Informationen stehe ich gerne zur Verfügung.

Angelo Piffaretti
Obmann Luegschiessen